Athletiktraining Grundlage für Leistung und Prävention

Focused athlete in starting position on a sunny track field, ready to sprint.

Athletiktraining verfolgt zwei zentrale Ziele:
1️⃣ Die Leistungsfähigkeit von Athleten zu steigern
2️⃣ Die Belastbarkeit zu erhöhen, um das Risiko von Verletzungen zu reduzieren

Damit das gelingt, steht im Athletiktraining immer Qualität vor Quantität.
Jede Einheit braucht ein klares Ziel – Belastung folgt Funktion. Nur so kann Training gezielt wirken.
Wichtig ist außerdem die Individualisierung auf Basis objektiver Daten, um Training und Belastung an die tatsächlichen Bedürfnisse jedes Spielers anzupassen.
Kontinuität und Progression bilden dabei die Grundlage für jede langfristige Entwicklung.
Ebenso entscheidend: die Integration des Athletiktrainings in das Gesamtsystem Mannschaftstraining – Athletik darf kein isolierter Baustein sein.

Die Prinzipien des Athletiktrainings basieren auf der Trainingswissenschaft:

  • Reizschwellengesetz (Hollmann & Hettinger, 2000)
  • Superkompensationsprinzip (Weineck, 2019)
  • Prinzip der spezifischen Anpassung (SAID-Prinzip)
  • Belastungs- und Erholungssteuerung (Zatsiorsky & Kraemer, 2006)

Ein durchdachtes Athletiktraining beginnt immer mit der Erstellung eines Anforderungsprofils – also der Analyse, welche körperlichen Fähigkeiten für die jeweilige Position, Spielweise oder Belastung entscheidend sind.

Im Kontext der Verletzungsprävention unterscheidet man grundsätzlich drei Arten von Verletzungen:
1️⃣ Kontaktverletzungen
2️⃣ Indirekte Kontaktverletzungen
3️⃣ Non-Kontakt-Verletzungen

Der Fokus im Athletiktraining liegt dabei klar auf der Vermeidung von Non-Kontakt-Verletzungen – also Verletzungen, die durch unzureichende Belastbarkeit, Stabilität oder Bewegungskontrolle entstehen. Genau hier zeigt sich die wahre Stärke eines guten Athletiktrainings: Es macht Spieler leistungsfähiger, robuster und verletzungsresistenter.

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